Partnerschaft

„Das einzig Stabile ist die Bewegung.“ Jean Tinguely

Probleme und Konflikte in Partnerschaften sind unvermeidlich

Dass Partnerschaften über den Verlauf der Zeit in Krisen geraten ist normal. Frieren Sie eine Partnerschaft auf ihrem anfänglichen Glücksniveau ein, so können Sie davon ausgehen, dass sie bricht. Partnerschaften unterliegen ständigem Wandel.

Die Lebensumstände verändern sich. Kinder kommen, Kinder gehen. Jobs kommen, Jobs gehen. Wir ziehen um, bauen Häuser, erleben Langeweile. Wir verändern uns selbst und entwickeln uns weiter. Eine gesunde, lebendige Partnerschaft ist eine Anpassungsleistung.

Wenn wir die Partnerschaft auf unseren Entwicklungsweg nicht mitnehmen, uns nicht regelmäßig miteinander „emotional updaten“, dann leben wir uns auseinander. Daraus folgen Entfremdung, innere Einsamkeit oder Aussenbeziehungen.

Impulse für eine glückliche Partnerschaft

Eine gesunde, glückliche Partnerschaft braucht inneren Kontakt und Impulse von beiden Seiten, um Nähe und Intimität zu erhalten und im Laufe der Zeit wachsen zu lassen.

Manche Paare schaffen das allein. Andere sind dankbar um Impulse von außen, die ihnen helfen, wieder in guten Kontakt zu kommen und neue emotionale oder auch körperliche Anziehung und Verbundenheit entstehen zu lassen.


Bei Partnerschaftskrisen geht es oft um folgende Themen:

  • Wie kommen wir heraus aus dem Strudel von Streit und Verletzungen?
  • Wir haben unterschiedliche Bedürfnisse, Vorstellungen und Wünsche im sexuellen Bereich
  • Alles dreht sich um die Kinder, unsere Liebesbeziehung gibt es nicht mehr
  • Berufliche und familiäre Überlastung
  • Das soll’s gewesen sein? Wirklich zu Leben habe ich mir anders vorgestellt…
  • Thema Fremd gehen, Eifersucht oder unterschiedliche Vorstellungen von Treue
  • Thema Trauer und der unterschiedliche Umgang der Betroffenen damit u.v.m.

Psychopathologisch kann sich das ausdrücken in Anpassungsstörungen, Belastungsstörungen, depressiven Episoden, Ängsten, Essstörungen, sexuellen Störungen, Schlafstörungen, Zwängen, Suchterkrankungen, Burnout etc., aber auch in körperlichen Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, somatoformen Störungen, Schmerzsyndromen insbesondes des Kopfes und der Wirbelsäule, Verdauungsbeschwerden etc.