BuchcoverUnser Buch

Meinen integrativen Behandlungsansatz beschreibe ich mit meiner Kollegin Birgit Kollmeyer zusammen in dem Buch Partnerschaft und Sexualität – Paare in Beratung und Therapie, das voraussichtlich Ende 2020 im Kohlhammer-Verlag erscheint.

Wir stellen darin unser auf Erkenntnissen der Paarforschung und Neurobiologie basierendes Stabilisierungs-Wachstumsmodell vor. Das Buch richtet sich vor allem an Fachkolleginnen und -kollegen, ist aber aufgrund seiner starken Praxisorientierung und Dokumentation konkreter Behandlungssequenzen für alle interessant, die mehr über Paarentwicklungsprozesse wissen wollen.



Auszug aus dem Geleitwort von Dr. Angelika Eck

… Dieses Buch ermutigt […]. Die beiden Autorinnen geben darin ein Beispiel ihrer intelligenten, theoretisch und empirisch top informierten, systematischen und zugleich undogmatischen Praxis. Sie bieten einen fundierten, aus Erfahrung fein selektierten und vollkommen am Benefit, nicht an der Kritik orientierten Überblick über das Feld und zeigen nach sorgfältiger Darstellung, wie sie verschiedene Konzepte praktisch nutzen.

Das ist nicht nur zeitgemäß, sondern auch erfrischend uneitel, weil gar nicht erst versucht wird, noch einen angeblich neuen Ansatz zu generieren, sondern die eigene Klugheit und therapeutische Reife für ein Lehrbuch des sinnvollen und durchdachten Zusammenspiels bestehender Ideen zu nutzen...

Karlsruhe                                                                  Angelika Eck

Systemische Therapeutin, Beraterin, Paar- und Sexualtherapeutin, Systemische Lehrtherapeutin und Dozentin am Helm Stierlin Institut und anderen.


Auszug aus dem Geleitwort von Prof. Dr. Marcel Schär Gmelch

… Wo fängt es eigentlich an, das Problem in der Beziehung? Ist es so, dass ein Paar Probleme mit Sex hat, weil es in der Beziehung nicht rund läuft? Oder kriselt die Beziehung, weil der Sex nicht genügend häufig, aufregend oder ausgefallen ist? …

Ist es nun wichtig zu verstehen, was den Appetit verdorben hat (resp. immer wieder verdirbt) oder kommt der Hunger mit dem (richtig guten) Essen? Für beide Sichtweisen gibt es eine Reihe empirischer Evidenzen. Wer hat nun recht?

Das schöne und bemerkenswerte am vorliegenden Buch ist, dass diese Frage nicht beantwortet wird. Es geht gerade nicht darum, den einen oder den anderen Weg zu bevorzugen; es geht nicht darum, die eine richtige Antwort auf diese Frage zu finden. Im Gegenteil: Im Vordergrund steht eine integrative, offene Sichtweise, die versucht, die unterschiedlichsten Perspektiven miteinander sinnvoll zu kombinieren, um dadurch einen individuellen und auf das Paar zugeschnittenen Weg zu finden...

Zürich                                                                   Marcel Schär

Zentrumsleiter Klinische Psychologie & Psychotherapie am ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) Angewandte Psychologie, Dozent und Psychotherapeut